Kontraste der Kammermusik
Samstag, 2. Mai 2026, 18:00 UhrProgramm
Clara Schumann – Drei Romanzen op. 22
Ethel Smyth – Sonate für Violoncello und Klavier in a-Moll op.5
— Pause —
Claude Debussy – Sonate für Violoncello und Klavier in d-Moll
Igor Stravinsky – Suite italienne
Zum Programm
Im Zentrum dieses Programms stehen vier Werke aus unterschiedlichen stilistischen Kontexten, die verschiedene Ausprägungen kammermusikalischer Ausdruckskraft zeigen.
Die Drei Romanzen von Clara Schumann, die das Konzert eröffnen, unterscheiden sich durch ihre lyrische, gesangliche Kompositionsweise deutlich von der Sonate für Violoncello und Klavier a-Moll von Ethel Smyth, die sich durch eine kraftvolle spätromantische Tonsprache und strukturelle Klarheit auszeichnet.
Nach der Pause führt die Sonate für Violoncello und Klavier von Claude Debussy mit impressionistischen Klangfarben und einem feinsinnigen Wechselspiel zwischen Klavier und Violoncello in eine neue Klangwelt. Auch in der Suite italienne von Igor Stravinsky steht der Dialog der Instrumente im Fokus – allerdings ist Stravinskys Tonsprache pointierter und von Witz geprägt. Barocke Formen treffen hier auf prägnante Rhythmen und klare Konturen.
Duo Lumisai
Die Pianistin Sawaka Kawasaki studiert Kammermusik an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. Die Cellistin Marlene Förstel ist derzeit Akademistin des NDR Elbphilharmonie Orchester und absolviert ihr Masterstudium an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin.
Als Duo erhalten sie künstlerische Impulse von Stefan Mendl. Im vergangenen Herbst debütierten sie im Palau de la Música Catalana im Rahmen des Wettbewerbs El Primer Palau, zu dem Marlene Förstel als Finalistin eingeladen war.




